Zwischen Pub, Klassenzimmer und Küste
Artikel - Zwischen Pub, Klassenzimmer und Küste
“The experiences we live through shape who we become.” – John McLeod
Ein Austauschsemester heisst für mich ein halbes Jahr voller unglaublicher Abenteuer, wunderschöner Erlebnisse, Erinnerungen, die für immer bleiben und ein zweites Zuhause!
Ja, der erste Schritt kann schwer sein. Als ich mein Koffer gepackt habe, mich von allen verabschiedet habe und anschliessend am Flughafen stand, habe ich mir ganz ehrlich auch gedacht: «Was machst du hier?» Nichts hätte mich auf die Zeit, die auf mich wartet, vorbereiten können. Aber schon der Flug war ein einziges Abenteuer mit den wunderbaren Menschen, die mit mir geflogen sind. Eigentlich wusste ich schon da, was eine einzigartige Zeit vor mir liegt. In England angekommen, wurde ich dann richtig nervös, aber auch das legte sich schnell, als ich von meiner Gastmutter abgeholt wurde. In der ersten Woche wurden dann viele Orte in der Umgebung mit meiner Gastschwester aus Italien entdeckt und ich war überwältigt, wie schön England ist! Bald ging auch die Schule los und obwohl ich nicht wirklich den Stundenplan bekommen habe, welchen ich gewählt habe, ist die Schule für mich hier mit viel Freiheit, Freizeit und zum Glück nicht vielen Hausaufgaben und Tests verbunden. In den kommenden Wochen habe ich mich dann in einem Fitnessstudio angemeldet, da auch Freundschaften geschlossen, meine Gastfamilie besser kennengelernt und viele Orte erkundet. Ich habe mich immer mehr in meiner Gastfamilie eingelebt und ich bin ein richtiger Teil der Familie geworden. Ich habe ziemlich viel Zeit vor allem mit meiner Gastmutter verbracht und eine Serie nach der anderen geschaut. Einer meiner liebsten Erinnerungen wird sicher der Filme Marathon bis 4 Uhr morgens sein, mit einer Platte voller Snacks:)
Die Schule ist schnell zum Alltag geworden und am Wochenende und besonders in den Ferien kann man unglaublich viel unternehmen! London, Cambridge, Oxford oder Brighton, alles mitnehmen was geht! Aber auch Mal nichts machen oder am Strand sitzen und dem Sonnenuntergang entgegenschauen, ist genauso befreiend.
Das typische England, mit Pubs, viel Regen und Tee trinken habe ich so jetzt nicht kennengelernt, aber das ist bei jedem anders! Das Essen hat mich hier auch nicht gerade umgehauen aber das ist alles Nebensache und man überlebt es vollkommen!
Dieser Austausch war auf jeden Fall einer meiner besten Entscheidungen. Auch wenn ich doch noch oft Schweizerdeutsch gesprochen habe, hat sich mein Englisch sicher verbessert und allein all die Trips und Abenteuer, die ich machen durfte, kann mir niemand mehr nehmen. Wichtig ist, dass du offenbleibst und nicht mit zu grossen Erwartungen an die ganze Sache rangehst, dann wirst du ganz bestimmt eine unvergessliche Zeit haben!<3 Eins ist klar, du wirst auf jeden Fall über dich hinauswachsen und mit bleibenden Erinnerungen zurückkommen.
Enjoy every single momemt!